Swisscom schliesst 6 Callcenter

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    • Swisscom schliesst 6 Callcenter

      Wie die Swisscom gestern bekannt gegeben hat, wird die Anzahl Callcenter von 14 auf 8 reduziert. Betroffen sind die Standorte Zürich, Bern, Basel, Genf, Luzern und Rapperswil.

      Die Betroffenen Mitarbeiter sollen über die verbleibenden Standorte verteilt werden. Quelle: 20min

      Was meint ihr, wird sich dies nun auch bei Swisscom negativ auf den Kundendienst auswirken?
    • Ich denke, das kann man so nicht sagen. Allerdings ist es doch ein gutes Gefühl, wenn man auf Schweizerdeutsch bedient wird am Telefon. Wobei ich denke dass dieses Problem, dass man Mitarbeitern an der Hotline ungerechtfertigt, nicht die volle Kompetenz zutraut, wenn sie nicht die gleiche Muttersprache haben, wie der Anrufende, dadurch nicht beeinflusst wird. Schliesslich werden durch die Restrukturierung ja keine neuen Mitarbeiter eingestellt.

      Und mir ist einfach wichtig zu betonen, dass Freundlichkeit und Fachkompetenz der Hotline nichts mit der Nationalität der Angestellten oder deren Sprachkompetenz zu tun hat. Da wird sich nichts Ändern, qualitativ. Höchstens dass man allenfalls länger in der Warteschlaufe hängt, wenn Kundendienststellen abgeabut werden..
    • klar hat die sprache nichts mit freundlichkeit und fachkompetenz zu tun ... aber wir sind uns einig, dass es angenehmer ist - das problem in mundart zu schildern ... was dann aber zu problemen führen kann (siehe salt) dass dann eben hochdeutsch für diese leute eine fremdsprache ist und dann manchmal probleme entstehen weil man gegenseitig nicht versteht was der andere will ... und manchmal nutzt einem das kulturelle und regionale wissen auch um die probleme des anderen zu verstehen ...

      zum thema swisscom - grundsätzlich wäre es ja egal, wenn "nur" die standorte geschlossen werden - solange die leute dan auf die anderen orte verteillt werden ist es ja ein nullsummenspiel ... aber wenn die leistungen dann mal ins ausland gehen wirds interessanter ...
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    • Keine Panik Leute,
      es wird weiterhin Support auf CH-Deutsch geben, die CallCenter in der Liste sind ausnahmslos Swisscom-CallCenter (mit Angestellten über Swisscom-GAV)...

      Es gibt weiterhin die Standorte in Lugano, Tägerwilen, Biel, Zürich (Walter TelCo AG) bei den geoutsourcten CallCentern, die billiger arbeiten...

      Aber ist schon bezeichnend, oder? Swisscom macht WENIGER Gewinn als erwartet - und muss sparen... Dabei macht Swisscom noch immer GUTEN GEWINN (andere Unternehmen die wirklich unter der Frankenstärke leiden (Swisscom: Hauptgeschäft in der Schweiz mit schweizer Kunden; also wenn die hier Verträge in Euro abschlossen gehört da mal eine ordentliche Geschhäftsprüfung inkl. Audit bez. ungetreuer Geschäftsführung durchgeführt) machen überhaupt keinen Gewinn)

      Aber mal wieder typisch UVEK: Mehrheitsaktionär, aber die Aktionärsrechte nicht nutzen wollen... Hier müsste man einschreiten; bei VERLUST kann man über Einsparungen reden, aber doch nicht nur weil der Gewinn kleiner ist als erwartet...

      Sry, ich war in Tägerwilen, darum stinkt mir Swisscom ganz besonders. (ich hab erlebt wie die mit geoutsourcten Gewerkschaft und alles andere beschei*en...)
    • Hoi Dude!

      Leider sind das fast alle CallCenter von Swisscom.
      Der Rest sind Geoutsourcte ohne Swisscom-GAV (d.h. keine Mitarbeitervergünstigung, kein Swisscom-Lohn (sondern Temporär-Minimallohn), kein "ich telefonierte für Swisscom und erbrachte die Servicequalität, die man bei Outsourcing-CallCentern nicht erwartet" im Lebenslauf (man DARF als ehem. CallDrohne eines Outsources nicht sagen für wen man telefonierte!!), Schichtzeiten die jene von SC übersteigen -> SC von 07:00 bis max. 22:00, rest war immer im Outsourcer)...

      2006 bis 2008 war es so, das Swisscom alleine max. 10% des gesammten Hotline-Bedarf Inhouse abdeckte. Wurde dann nach ein paar Chatzesturz-Berichten auf 20% erhöht. Das sind KLEINSTCallCenter mit bis zu 20 Personen pro Schicht... Soviel spart man da auch nicht, aber es klingt gut, sodas die Stakeholder (DEPARTEMENT FÜR UMWELT, VERKEHR, KOMMUNIKATION UND ENERGIE) zufrieden sind...

      Für die Mitarbeiter wird dies krass - denn die sogenannten "Sozialpläne" heissen "sie dürfen sich beim RAV anmelden" - das dies gesetzliche PFLICHT ist, interessiert doch die Gewerkschaft nicht etc...

      Sind arme Säue im Swisscom-Support. Die müssen jetzt nämlich zu den geoutsourcten, in die "Avocis theBEEcompany AG premium communications wirnennenunsimmeranderswenneinehem.MitarbeiteraufEinhaltungdesArbeitsrechtsklagte", die zwischenzeitlich auch die BNS aufgekauft hat.

      No nice future for them...

      Und das nur, weil der Gewinn - angeblich wegen der Euro-Krise (allein bei DEM Argument sollte man hellhörig werden!!!) - nicht GANZ SO HOCH WAR WIE ANGEKÜNDIGT...
    • Wieso das denn? Der Service wird doch JETZT schon zu mind. 80% von geoutsourcten CallCentern erbracht...

      Für den Kunden ändert sich nichts - AUSSER das er jetzt noch mehr für etwas zahlt, für das Swisscom nicht die Hälfte löhnen muss (den "guten Service")

      Das war damals mit das Deprimiernste am Job:
      wir in Tägerwilen (und BNS in Biel) hatten die ganze Arbeit, und die Swisscomler den "Monatsgutschein" für den sie Swisscomleistungen beziehen durften, den SC-GAV mit mehr Lohn, und im Zeugnis dann "CallCenter für Swisscom"... Und JENE wurden gezeigt, wenn der gute Service den die Swisscom bietet erwähnt wurde; die Grossraumbüros (200 Personen pro Etage) ohne AirCondition, die wahren Schichtzeiten inkl. Arbeit auf Abruf... Die zeigte man nicht.

      Darum fürchten jetzt die Kunden auch "schlechteren Service" - die wissen gar nicht das der Service eh schon von Geoutsourcten kommt... An der Service-Qualität wird sich nichts ändern; nur wird es mehr CallAgents im "AbsolutBilligstLohnmodu" geben... Die über die Swisscom fluchen weil die nen GAV vorschieben den die SC "sehr kreativ" umgeht...
    • Olten ist Swisscom... (hierzu interessant)

      Outsourcer sitzen in:
      Tägerwilen, Chur, Lugano, Lausanne, Biel (ehem. BNS), Zürich (dort Walter Telecommunication Services, im gleichen Turm wie Swisscom - ha wen wunderts ;) und Rümlang; letzteres mit Sicherheit nur für Sunrise...

      Sicher tätig für Swisscom sind Tägerwilen, Lugano, Biel und Zürich; ev. in Lausanne ein paar für franz. Support... In Chur war der Mac-Support für Bluewin (wer mit einem tech. Problem auf Mac anrief, kam dorthin)...
    • Ich dachte eben wenn die Mitarbeiter welche vorher in einem Swisscom Callcenter sassen nun deprimiert sind. Hoffen wir das es nicht so sein wird.
      Werden die Mitarbeiter von Swisscom dann eine neuen Arbeitsvertrag bei einer, der geoutsourcten Callcenter erhalten oder sind diese weiterhin bei Swisscom angestellt?
      Gruss Dude

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dude ()

    • Das wüsste ich so nicht mehr; bei mir damals war's so, das man versch. "Projekte" hatte; DSL-Tech, DSL-Admin, TV-Tech, TV-Admin, und "Swisscom Admin" pro Projekt gabs mehr Lohn, war aber ein "raufbefördern" und kein Aussuchen...

      Heute machen's soweit mir ist alles (von Admin über Mobile bis DSL-Tech)...

      Normalerweise hast du nur einen Auftraggeber; aufgrund der Swisscom-IT würde ich schon sagen "nur Swisscom", andernfalls die ja auch die Workstations tauschen müssten...